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Der 70 m hohe Faro della Vittoria ragt in 60 m.ü.M auf dem Gretta-Hügel empor, wo er auf der ehemaligen österreichischen Festung Kressich aus dem Jahre 1854 erbaut wurde.

Nach Plänen des Architekten Arduino Berlamwurde er 1927 eingeweiht. Er dient nicht nur als nächtliche Navigationshilfe und beleuchtet den Golf von Triest, sondern auch als Denkmal für die im ersten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten, woran eine Inschrift an dessen Sockel erinnern soll: "Splendi e ricorda i caduti sul mare (MCMXV - MCMXVIII)" (Leuchte und gedenke den Gefallenen zur See 1915 - 1918).

Der Leuchtturm von Triest ist mit Steinblöcken aus dem Karst und aus Istrien verkleidet und wird von einer Kuppel abgeschlossen, in der sich der Scheinwerfer mit einer durchschnittlichen Reichweite von 30 Seemeilen befindet.

Auf der Spitze der Kuppel thront die Bronzefigur der geflügelten Viktoria (ein Werk des Bildhauers Giovanni Mayer) und unter dem Leuchtturm befindet sich der Anker des Zerstörers Audace, dem ersten italienischen Schiff, das 1918 im Hafen von Triest anlegte und dem die gleichnamige Audace-Mole ihren Namen verdankt.
Am Leuchtturmeingang befinden sich auch zwei Geschosse des österreichischen Schlachtschiffs Viribus Unitis.

Der Faro della Vittoria ist überdies auch einer der schönsten Aussichtspunkte, von dem man das ganze Jahr über, aber auch anlässlich der Segelregatta Barcolana einen atemberaubenden Blick auf den Golf von Triest hat.

Der Leuchtturm kann am Wochenende nur bis zur ersten Terrasse besichtigt werden, die zum massiven Teil des Turms gehört.

 

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